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Türschlösser mit Privatsphärenfunktion

Schlösser mit Privatsphärenfunktion dienen dem Schutz der Privatsphäre in Innenräumen und werden üblicherweise innen per Taste oder Drehknauf verriegelt. Daraus folgt keine Schutzklasse für Außentüren.

Geltungsbereich: Im Kontext der BHMA-Funktionen für Wohnhaustürschlösser; ohne Verfahren zur Notöffnung.

Technische Daten

Kategorie
Schlossarten
Englischer Fachbegriff
Privacy lockset
Worauf beim Lesen zu achten ist
Drei Fragen vor dem Kauf

Einordnung der Funktion

BHMA ordnet „privacy“ den üblichen Innenraumfunktionen zu, nennt Schlafzimmer und Badezimmer als Beispiele und beschreibt die Verriegelung von innen. Der Funktionsname bezeichnet den Zweck und keine Einbruchschutzklasse.

Quellen: [1]

Drei Fragen vor dem Kauf

Prüfen Sie zuerst die innere Verriegelungsart, dann die normale Entriegelung und die Notfallhinweise des Herstellers. Haushaltsmitglieder haben unterschiedliche Bedürfnisse. Klären Sie vor dem Kauf, ob die Bedienung verständlich ist und eine Vorführung durch die Montagefachkraft benötigt wird.

  • Gibt es außen eine Statusanzeige?
  • Wird die Tür beim Schließen automatisch verriegelt?
  • Wie werden Notfallhinweise und zugehörige Teile aufbewahrt?

Verwechslungen beim Austausch vermeiden

Derselbe Drücker kann als Durchgangs-, Privatsphären- oder Eingangsausführung angeboten werden. Erfassen Sie bei der Bestellung den vollständigen Funktionscode. Gibt es an der Tür ein separates Schloss, beschreiben Sie beide Funktionen getrennt. Eine einzelne Bezeichnung erlaubt keine Aussage zum Zustand der gesamten Tür.

Quellen

  1. BHMA · Arten von Schlossgarnituren und Riegelschlössern

    Wohnhaustürschlossfunktionen, Türdicke und Passungsprüfung; keine örtliche Montagevorschrift.

Herstellerunterlagen werden in ihrer Originalsprache bereitgestellt.

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